SIKO Gegenaktionen München

Presse-Statement zu den Protesten gegen die NATO-Sicherheitskonferenz

AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-„SICHERHEITS“KONFERENZ

Presse-Statement von Claus Schreer

Ein breites Bündnis von über 80 Organisationen aus München und anderen Städten der BRD mobilisiert derzeit zur Demonstration gegen die NATO-Kriegstagung am 18. Februar in München.

Auf der sogenannten Sicherheitskonferenz im Bayerischen Hof versammeln sich die politischen, wirtschaftlichen und militärischen Machteliten, der USA und der EU-Staaten, die Hauptverantwortlichen für die völkerrechtswidrigen NATO-Kriege, für weltweite Armut, für ökologische Katastrophen und für Millionen von Flüchtlingen, denen sie die Lebensgrundlagen zerstört haben.

"erste antimilitaristische Demonstration dieses Jahres"

Liebe Kriegsgegner*innen und Friedensfreunde in Bremen und Bremerhaven,

wir danken Euch aus vollem Herzen für die Organisation der notwendigen Proteste gegen die Truppentransporte in den letzten Tagen.

Ihr habt damit die erste antimilitaristische Demonstration dieses Jahres hingelegt,

Mobivideo SIKO-Protest 2017


Video: ChrisB, Sprecher: Wob

Im Video wurde ursprünglich Daniela Dahn als eine der Rednerinnen aufgeführt - ein Mißverständnis; sie ist jedenfalls nicht beteiligt.

SIKO-Demo: Kundgebungsbeiträge

Demonstration und Protest-Kette

Zeit: 
18.02.2017 - 13:00 to 19.02.2017 - 16:45

Umzingelung

Demonstration und Protest-Kette gegen die NATO-Kriegstagung

Vorprogramm ab 12:30 Uhr aktualisiert
13:00 Uhr Auftaktkundgebung Stachus/Karlsplatz
14:00 Uhr Umzingelung des Tagungsortes der NATO-Kriegs-Strategen
Demonstration - über Lenbachplatz, Platz der Opfer des Nationalsozialismus - Odeonsplatz - zum Marienplatz
Protest-Kette - über Neuhauser Str. - Kaufingerstr. - zum Marienplatz
(mit Infopunkten)
ca. 15 Uhr Schlußkundgebung - Marienplatz

Materialien zur Mobilisierung

Plakat , Flugblätter, ...

Kein Platz für völkisch-nationalistische Ideologien

Internationale Solidarität statt Spaltung und Abschottung
Diese Festlegung wurde für die Aktionen ab 2018 ausdrücklich bekräftigt!

Das Aktionsbündnis gegen die Münchner Sicherheitskonferenz bringt seit vielen Jahren immer wieder Tausende für Frieden auf die Straße. Letztesmal haben Rechte versucht sich an der Demonstration zu beteiligen. Ihnen wurde von der Bühne und auch von den Kundgebungs-Teilnehmern deutlich klargemacht, dass sie hier unerwünscht sind.

Auf unserer Demonstration gibt es keinen Platz für völkisch-nationalistische Ideologien, weder für Rassismus noch für Antisemitismus oder für rechtspopulistische Islam-Hetze. Das Ringen um Frieden ist untrennbar verbunden mit der kompromisslosen Zurückweisung aller derzeit erstarkenden nationalistischen Bewegungen. Menschenrechte sind unteilbar. Daher wünschen wir auf unseren Protestaktionen keine Nationalfahnen, weil diese von vielen Teilnehmern als Zeichen von Spaltung und Unterdrückung empfunden werden.

Wer gegen diesen Konsens der Veranstalter dennoch verstößt, muss damit rechnen, von der Versammlung ausgeschlossen zu werden.

Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz, im Dezember 2016, bekräftigt 2017/18

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