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Zusammenarbeit im Web gegen die NATO-"Sicherheitskonferenz"
SIKO Gegenaktionen München

Wir können auch Frost!

;-) .. Dank allen, die an diesem Samstag der Kälte mit Ausdauer auf der Demo trotzten - besonderer Dank denen die dazu extra nach München reisten!

So wie es aussieht, müsst Ihr wiederkommen, und Ihr könnt wieder Freunde mitbringen - Danke!

Aktionsbündnis

Call for Protest 2012 of the Action Alliance against the NATO Security Conference

No Peace with NATO –
No Peace with War Business!

Call for protests against the 2012 so-called “Munich Security Conference”

On the first weekend in February, 2012, they will be meeting again in the Munich Hotel Bayerischcr Hof: War strategists, mainly from NATO and EU countries, high-ranking military men, representatives of governments and of arms and other corporations. They will be forging coalitions for war and coordinating military strategies for their worldwide plans for intervention.

Fotos 2012

Lucas Baumgartner

Grußwort von Lucas Baumgartner (Internationalistischer Jugendblock) für die Demonstration gegen die NATO-"Sicherheitskonferenz" 4.2.2012

Wolfgang Ischinger antwortete in einem Interview mit einem Welt-Reporter auf die Frage, was Deutschland von den USA lernen könne: Die Rolle des gutmütigen Hegemon (siehe junge Welt: Ausgabe vom 31.Januar). Nicht nur Ischinger, als Schirmherr der NATO-Kriegskonferenz, will die Frage nach der machtpolitischen Rolle Deutschlands in der EU als einen inhaltlichen Schwerpunkt auf der Konferenz im Bayrischen Hof diskutiert wissen, auch der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder spricht aus, wie in Europa wieder Deutsch gesprochen werden soll. Das deutsche Kapital bringt sich in Stellung. Deutschland bewegt sich in großen Schritten hin zur Aggressivität des Imperialismus.

Die Vorbereitung darauf, Deutschland wieder als Hegemonialmacht zu etablieren, spürt die Jugend in besonderem Maße. Denn der Imperialismus schafft es nicht nur Staaten wie Griechenland in den aktuellen Krisenentwicklungen durch die Europäische Union und deren Diktat kaputtzusparen, sondern zeigt durch Kriegseinsätze weltweit ganz unverblümt, dass man für wirtschaftliche und machtpolitische Interessen über Leichen geht. Dazu braucht man ein einsatzfähiges und gut ausgestattetes Heer, wie beispielsweise die Bundeswehr, die durch die Bundeswehrreform zu einem solchen werden soll. Entgegen Abrüstungspropaganda, bedeutet diese Reform eben nicht ein Abbau, sondern lediglich einen Umbau der Bundeswehr. Die landsichernden Teile werden abgebaut, um die angreifenden Teile aufzustocken und besser auszurüsten. Teil dieser Reform, die die Bundeswehr schlanker und einsatzfähiger machen soll, war auch die Aussetzung der Wehrpflicht. Diese ist erstmal ein Schritt in die richtige Richtung, weil sich der Einflussbereich der Bundeswehr damit verkleinert. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch, dass die Bundeswehr dazu gezwungen ist ihren Einfluss auf die Gesellschaft zu vergrößern - und was das angeht ist sie fleißig: Sie macht sich Ausbildungsplatzmangel, fehlende Übernahme, Studiengebühren und fehlende Perspektive zu nutze, um neues Kanonenfutter anzuwerben. Kreiswehrersatzämter werden zu Werbeagenturen umgebaut.Trotz des immer weiter eskalierenden Kriegs in Afghanistan, in dem schon mittlerweile über 50 deutsche SoldatInnen ums leben kamen, werben sie mit dem zynischen Versprechen, sie biete Jobs mit Zukunft. Der Staat als Spielball des Imperialismus gewährte durch die Kooperationsverträge der Bundeswehr Einzug in unsere Klassenzimmer. Jugendoffiziere, ausgegeben als Experten für Sicherheitsfragen, rhetorische geschult, werben für den Abenteuereinsatz an dessen Ende Traumatisierung und Tod auf uns warten. So werden Jugendoffiziere zur indirekten Werbemaßnahme für das Sterben. Mit Informationsständen an Schulen, Unis, Jobcentern oder Marktplätzen, macht sich die Bundeswehr die soziale Unsicherheit, die unsere Gesellschaftsform mit sich bringt, zu nutze, um Jugendliche für Kapitalinteressen in den Krieg zu schicken.

Das lassen wir uns nicht bieten! Die Militarisierung der Jugend muss aufhören! Wir sind heute auf der Straße, um ein Zeichen gegen den Imperialismus und seine Kriege zu setzten. Wir fordern den Abzug der Bundeswehr aus unseren Schulen, wir brauchen mehr Geld für Bildung und Ausbildung, nicht für Rüstung und Kriegseinsätze! Wir wollen Frieden, Freiheit und soziale Gerechtigkeit!

Susan George

Statement of Susan George (Transnational Institute) for the Demonstration against the NATO-Security-Conference

Today we are at the centre of several converging crises. All of them threaten peace and human security. The climate crisis will displace innumerable people with rising temperatures and increasing numbers of droughts, floods and storms. The financial crisis has created 200 million jobless people worldwide and is impoverishing countless others. Our societies are ridden with huge inequalities. Social justice for ourselves, our families and our countries seems a vanishing hope. At any time, in any place, people can decide that they will no longer suffer quietly. Governments will respond to their protests with escalating force. We who are engaged in fighting for social and environmental justice absolutely need the help of the peace movement. Our goals may seem different but they are all part of the same vision of a better world. If we can learn to work together, if we are united, we can win. If not, I fear we are all sure to lose.

Auswertungstreffen

14.02.2012 19:30

nach der Aktion - Austausch & Auswertung

Plenum des Aktionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz

wie gewohnt Dienstag 19:30h im EineWelthaus

(nein, jetzt nicht mehr wöchentlich)

Kein Frieden mit dem Kriegsgeschäft!

Diese Liste kam aufs Plakat -
unter anderem deswegen: (noch im Aufbau ...)

Airbus Military
Airbus Military – (EADS Tochterunternehmen)
Atlas Elektronik
Atlas Elektronik – (EADS Tochterunternehmen)
Blohm und Voss
Blohm und Voss
Cassidian
Cassidian Electronics und Air Systems – (EADS Tochterunternehmen)
MTU
Aero Engines
Daimler AG
Daimler AG
DB Schenker
DB Schenker
Diehl Defence
Diehl Defence/Aerosystems – (Flugzeugausrüster)
Dynamit Nobel
Dynamit Nobel Defence
EADS
EADS –
TyssenKrupp
ThyssenKrupp Marine Systems AG – Werftenverbund (u.a. U-Boot Bau)
MAN SE
MAN SE – (Hersteller von Militär-LKWs)
Eurocopter
Eurocopter – (EADS Tochterunternehmen)
General Dynamics
General Dynamics European Land Systems-Germany –
Heckler & Koch
Heckler & Koch –
Hochtief AG
Hochtief –
Junghans Microtec
Junghans Microtec –
Kraus-Maffei Wegmann
Kraus-Maffei Wegmann –
LFK Lenkflugkörpersysteme
LFK Lenkflugkörpersysteme GmbH
LIEBHERR Aerospace
LIEBHERR Aerospace
Siemens
SIEMENS – (Hersteller der Antriebssysteme für nuklearbetriebene U-Boote)
Rheinmetall AG
Rheinmetall AG / MAN Militsry Vehicles
Lufthansa
Lufthansa –
Lürssen-Werft
Lürssen-Werft
Thales
THALES Deutschland – Joint Venture: Thales/Diehl
MBDA SAS
MBDA SAS – Missili Systems

das werden längst nicht alle Firmen, die Geschäfte mit dem Tod betreiben, ..

Demonstration 4.2.12 - Pressemitteilung

AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-„SICHERHEITSKONFERENZ“ - Presseerklärung

Aufgrund der immer länger werdenden Unterstützerliste von inzwischen knapp 100 Organisationen – rechnen wir mit einer sehr großen Beteiligung von mehreren Tausend Menschen bei unserer Demonstration gegen die NATO-Kriegstagung am kommenden Samstag.

Zu Ischingers SIKO-Tagungsprogramm - Presseerklärung

AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-„SICHERHEITSKONFERENZ“ - Presseerklärung

München, 28. Januar 2012

SIKO-Konferenzleiter Ischinger hat auf seiner Pressekonferenz am 26. Januar das Programm für die bevorstehende Münchner „Sicherheitskonferenz“ bekannt gegeben und einige der prominentesten Teilnehmer an der diesjährigen NATO-Kriegstagung vorgestellt. Sowohl das Tagungsprogramm, als auch die angekündigten Redner entlarven seine öffentlichen Behauptungen, auf der SIKO gehe es ausschließlich um „Konfliktverhütung und Friedenssicherung“ als schönfärberische Propaganda für eine gutgläubige Öffentlichkeit.

Wie in den Vorjahren versammeln sich Bayerischen Hof die Hauptverantwortlichen für die Aggressionskriege der NATO und ihre Militärstrategen, um sich gemeinsam mit internationalen Wirtschafts- und Finanzbossen über Strategien zur Aufrechterhaltung ihrer weltweiten Vorherrschaft zu verständigen.

Kein Frieden mit der NATO -

unter anderem deswegen:

AFGHANISTAN / PAKISTAN
JUGOSLAWIEN
IRAK
LIBYEN
HORN V. AFRIKA
LIBANON-KÜSTE
KOSOVO
TÜRKEI / KURDISTAN
MITTELMEER
DR KONGO
SOMALIA
BALTIKUM

Diese Liste kam aufs Plakat -
das längst sind nicht alle Regionen, in denen NATO-Staaten inkl. Bundeswehr Soldaten im Auslandseinsatz haben oder hatten, aber da haben wir erst mal aufgehört ...

Presse-Info und Foto-Termin: "Jubeldemo"

Buntes Flugblatt A4, Download (PDF 700k) ... Dieser Pressetext als RTF, Download

“Gestern noch am Ballermann, heute schon Afghanistan“

ist das Motto
einer Satirische Demonstration gegen die NATO Kriegskonferenz
von Jugendlichen
für alle, die das echte Abendteuer suchen.

JUBELDEMO
Start: Samstag, 28. Januar, 12 Uhr
Sendlinger Tor
Abschluss-Spektakel 13.30 Uhr
am Bayerische Hof

Geworben wird für ein Work&Travel Programm der NATO
mit hohem Tagesentgeld, Kostenübernahme für die An- und vor allem die Abreiseformalitäten (Todesurkunde, Zinnsarg, Orden etc...)
Teilnahmebedingung: Die Lust auf Rohstoffsicherung, humanitäre Lufteinsätze und bombastisch abenteuerliche Expeditionen, finanziert aus Mitteln der Welthungerhilfe


Direkt vor dem Bayerischen Hof werden die begeisterten
Kriegsanhänger von Militärs und Konzernbossen empfangen,
die sich auf den Krieg gegen Iran vorbereiten.
Während sie zielstrebig auf die Ölfässer zu marschieren,
posieren sie für die Presse
mit Parolen von Demokratie und Menschenrechten.
Eine Präsentation der SDAJ München für die Jubeldemonstranten