
;-) .. Dank allen, die an diesem Samstag der Kälte mit Ausdauer auf der Demo trotzten - besonderer Dank denen die dazu extra nach München reisten!
So wie es aussieht, müsst Ihr wiederkommen, und Ihr könnt wieder Freunde mitbringen - Danke!
Bürgerrechtler, Netzaktivisten und Anwälte diskutierten in Berlin über Möglichkeiten digitaler Überwachung und den Schutz davor
Von Matthias Monroy
Gegenstrategien im »digitalen Tsunami« – darüber diskutierten rund 100 Teilnehmer einer Konferenz am Samstag in Berlin-Kreuzberg. Bei drei Podiumsdiskussionen wurde über die Zugriffe auf die beiden meistgenutzten digitalen Kommunikationsmittel, nämlich auf Mobilfunkgeräte und Computer, durch Polizei und Geheimdienste informiert. Eingeladen hatten unter anderem der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein, der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und die kleine Gruppe data:recollective, die zu grenzüberschreitenden Polizeidatenbanken recherchiert. Ziel der Tagung war es zudem, die verschiedenen Akteure zusammenzubringen, die sich kritisch mit dem Einsatz neuer Ermittlungs- und Überwachungstechnologien beschäftigen.
Der Titel der Konferenz »Soziale Bewegungen im digitalen Tsunami« nahm Bezug auf ein Zitat europäischer Innenminister, die sich 2007 in einer sogenannten »Zukunftsgruppe« organisiert hatten. Unter Rädelsführerschaft der deutschen EU-Präsidentschaft publizierte der informelle Zusammenschluß ein Forderungspapier, um Polizeien und Geheimdiensten den Zugang zu erwarteten »gewaltigen Informationsmengen« zu erleichtern. (weiter auf jungewelt.de)
Als Maßnahme gegen Einwanderer ohne gültige Papiere hat Griechenland mit dem Bau einer Zaunanlage an der Grenze zur Türkei begonnen. Bei einem Besuch der Baustelle sagte Bürgerschutzminister Christos Papoutsis laut der Nachrichtenagentur Ana, es handle sich um ein “Bauwerk von praktischem und symbolischen Wert” zur Abschreckung von illegaler Einwanderung. Von der Anlage gehe die klare Botschaft aus, “dass man in Griechenland nicht beliebig ein- und ausgeht”.
Der Minister verwies auf die Unterstützung der Türkei für das knapp 5,5 Millionen Euro teure Bauvorhaben, das aus einem doppelten Stacheldrahtzaun in Höhe von 2,5 Metern besteht. Der 10,3 Kilometer lange Zaun verläuft an dem Grenzabschnitt, an dem der Fluss Evros in die Türkei fließt. 25 Wärmekameras sollen die Grenzschützer unterstützen.
Flüchtlingsorganisationen und das UN-Flüchtlingskommissariat kritisieren den Sperrzaun; weil er Menschen die Möglichkeit nehme, politisches Asyl zu beantragen und den Grenzübertritt noch gefährlicher mache. Bislang erschwert bereits der Fluss Evros den Migranten den Weg. Allein seit Anfang dieses Jahres starben eine Afrikanerin und ein Palästinenser beim Versuch, den Fluss zu durchqueren. Sechs weitere Menschen, darunter ein iranisches Mädchen, werden vermisst.
Im vergangenen Jahr nahmen die griechischen Behörden in der Grenzregion nach Angaben des Bürgerschutzministeriums rund 55.000 Festnahmen vor, etwa 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Nach Angaben der europäischen Grenzschutzbehörde Frontex entsprach dies einem Drittel der Gesamtzahl illegaler Einwanderer in die Europäische Union im Jahr 2011.
Athen ist mit der Aufnahme der Flüchtlinge überfordert. Es wurde wiederholt für seinen harten Umgang mit ihnen sowie für schleppende Asylverfahren kritisiert. Griechenland gilt als eines der wichtigsten Transitländer für Flüchtlinge aus Asien und Afrika, deren Ziel Westeuropa ist. Der Türkei wirft die EU vor, an der Grenze zu Griechenland die Augen zu verschließen.
Immer mehr technische Möglichkeiten gibt es für immer mehr Überwachung. Rettung naht: Die taz erklärt, wie man sich schützt und zurückschlägt.von S. Heiser / M. Kaul
Kameraüberwachung, Funkzellenauswertung, stille SMS: Die technischen Mittel, mit denen die Polizei gegen Demonstrationen und Protestaktionen vorgehen kann, differenzieren sich immer stärker aus.
Damit wollen sich Protestaktivisten und Bürgerrechtler auf einer Tagung “Soziale Bewegungen im digitalen Tsunami” am Samstag in Berlin auseinandersetzen. Einen Tag lang geht es um Überwachungstechniken der Polizei und was man dagegen unternehmen kann.
Beteiligt an der Tagung sind Organisationen wie der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein, der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, das Komitee für Grundrechte und Demokratie und das data:recollective, eine Gruppe, die sich grenzübergreifend kritisch mit Entwicklungen innerer Sicherheit in der Europäischen Union auseinandersetzt. (weiter auf taz.de)
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