
;-) .. Dank allen, die an diesem Samstag der Kälte mit Ausdauer auf der Demo trotzten - besonderer Dank denen die dazu extra nach München reisten!
So wie es aussieht, müsst Ihr wiederkommen, und Ihr könnt wieder Freunde mitbringen - Danke!
Grußwort von Susan George (Transnational Institute) für die Demonstration gegen die NATO-"Sicherheitskonferenz" 4.2.2012 wurde verlesen
Wir befinden uns im Zentrum unterschiedlicher, ineinandergreifender Krisen. Alle diese Krisen bedrohen den Frieden und die Sicherheit der Menschen. Die Klima-Krise mit ihren steigenden Temperaturen und der wachsenden Anzahl von Dürren, Überschemmungen und Stürmen wird zahlose Menschen vertreiben. Die Finanzkrise hat weltweit 200 Millionen Menschen arbeitslos gemacht und ist verantwortlich für die Verarmung zahloser anderer. In unsere Gesellschaften herrschen gewaltige Ungleichheiten. Soziale Gerechtigkeit für uns, unsere Familien und unsere Länder scheint eine schwindende Hoffnung. Jederzeit und überall können Menschen jedoch entscheiden, nicht länger schweigend zu leiden. Regierungen werden auf ihre Proteste mit zunehmender Gewalt antworten. Wir, die wir uns im Kampf für soziale und ökologische Gerechtigkeit engagieren, brauchen unbedingt die Hilfe der Friedensbewegung. Unsere Ziele mögen unterschiedlich erscheinen, aber sie sind alle Teil einer Vision für eine bessere Welt. Wenn wir lernen zusammenzuarbeiten, wenn wir gemeinsam kämpfen, können wir gewinnen. Wenn nicht, fürchte ich, werden wir alle verlieren.

Jetzt zu den SiKo-Protesten kommen auch GIs nach München, um mit uns gegen die Kriegspolitik aufzustehen (mehr in Kürze)
Vom 1. bis zum 21. Dezember 2011, stand Bradley Manning in Fort Meade, einem U.S. Militärstützpunkt in Maryland, U.S.A., vor einem Militäruntersuchungsgericht der U.S. Army.
Das Munich American Peace Committee (MAPC) verleiht jährlich zum Termin der NATO-Sicherheitskonferenz seinen Preis:
Diesjähriger Preisträger "Peace through Conviction" ist der U.S. Army Widerstandskämpfer Private First Class Bradley Manning.
Die heutige Demonstration gegen die NATO-"Sicherheitskonferenz" war ein stolzes Zeichen der internationalen Soldidarität!
Für die Politik hierzulande die passende Klarstellung: Der Kriegsminister in der Rolle des Lügenbarons.
Die Aufforderung von Eugen Drewerman an die TeilnehmerInnen der Kundgebung zum Schluß war unmissverständlich - Weitermachen, nicht nachgeben!
...
Wir versuchen die Beiträge zu dokumentieren, geht natürlich nicht sofort .
.. Dank an alle die gekommen sind und so engagiert mitgemacht haben, vor allem an die von weiter her angereisten!
Ägypten und Tunesien gehören als Thema auch auf die SiKo-Demonstration.
Alle wissen es: Die langjährigen Machthaber in Ägypten, Tunesien und vielen anderen Staaten sind Schützlinge der Herrschenden Mächte des "Westens".
Mubarak war gerngesehener Gast bei allen US-Präsidenten ebenso wie bei Merkel, egal was an Menschenrechtsverletzungen aufkam.
DISKUSSIONSVERANSTALTUNG
Montag, 31. Januar 2011
19 Uhr, EineWeltHaus, Schwanthalerstr.80 (Raum 210/211)
mit: Said Mahmood Pahiz,
eine authentische Stimme der afghanischen Zivilgesellschaft
Moderation: Johannes Jonic, SDAJ-München
Im Vorjahr (2010) gab es den Antikriegsklassiker gleich zweimal - einmal die Umdichtung von Vietnam auf Afghanistan, vom Roten-Wecker-Solisten am Marienplatz.
Und dann - Bonus! - die Fassung auf Niederbayrisch, Premiere mit den Ruam auf unsrer Bühne!
Damals gabs bereits den Text, aber in der typischen Hektik kam er nicht mehr "ans Licht" - hier wird es nachgeholt:
Da wir ja unverbesserliche Mundartler sind, hat Herman den Text ins Deutsche übersetzt - s.u.!
Fixing to Die Rag
Ja kummst nur her ihr starken Leit
da Barras braucht eiche Hilfe heit
er steckt fest, hat sich verfahr`n
ganz hinten in Afghanistan
schmeist’ eicha Bücha weg, a’ Gwahr muaß her
des wird a riesn Gaudi des versprich I dir1,2,3
mia sand a dabei
frag ned woas mia dan
druntn in Afghanistan
und 5,67
offen is Himmelstor
do is koa Zeit zum Fragn’ warum
doad fall ma um...........
Ja wallstreet beweg’ de schnell
im Kriag bliem de’ Aktien ned auf de’ Stell’
da wird an Haufe Bluadgeld g’macht
mit kriegswerkszeug, das grad so kracht
wenn’s Bomben schmeissn hoft mer dann
hoffentlich trifft’s Taliban123 ..
Hey ihr Generäle bewegt’s eich schnell
eicha großer Einsatz folgt auf da Stell’
gehts raus nimmrs eich de Bin Ladens vor
wenn’s alle doad san dann is goar
un ihr moants frieden hod ma dann
sanns alle weg blosn in Afghanistan1 2 3 ..
so kummts’ her ihr mütter uas dem Land
schickts eire Buam nach Afghanistan
auf geht’s Väter zögerts ned
schickts eire Buam, weil sonst ist’s z’ spät
sads der ersten ganz vorn dra
im Zinksarg kummas dahoam oa1,2,3
mia sand a dabei
frag ned woas mia dan
druntn in Afghanistan
und 5,67
offen is Himmelstor
do is koa Zeit zum Fragn’ warum
doad fall ma um
Wir sind auch dabei
Kommt nur her ihr starken Leute der Barras braucht eure Hilfe heute
er steckt fest,hat sich verfahren, ganz hinten in Afghanistan
schmeißt eure Bücher weg, ein Gewehr muss her
einen Riesenspass verspreche ich dir.Ref.: 1,2,3 wir sind auch dabei, frag nicht was wir da tun drunten in Afghanistan
und 5,6,7 offen ist das Himmelstor, da ist keine Zeit zu fragen warum, tot fallen wir um.Wall street beweg dich schnell, im Krieg bleiben die Aktien nicht auf
der Stelle
da wird ein Haufen Blutgeld gemacht mit Kriegswerkzeug,dass es nur so kracht
wenn sie Bomben schmeißen hoffen wir dann trifft es die TalebanIhr Generäle bewegt euch schnell, euer großer Einsatz folgt auf der Stelle
Geht raus nehmt euch die Bin Ladens vor, wenn alle tot sind,dann ist's vorbei
und ihr meint Frieden haben wir dann, sind sie alle weggeblasen in
AfghanistanKommt nur alle her, Mütter des Landes,schickt eure Jungs nach Afghanistan
Auf geht's Väter, zögert nicht, schickt eure Jungs, sonst ist es zu spät
seid die ersten ganz vorne dran, im Zinksarg kommen sie zu Hause anRef.: And it's one,two,three what are we fighting for
don't ask me I don't give a damn, next stop is Afghanistan
and it's five,six,seven open up the pearly gates
well there ain't no time to wonder why, whoopee! we're all gonna die
Text: Ins bairische von Reinhard Peter
ins Deutsche von Herman Leeb
Ende Januar wird im Bundestag erneut über die Verlängerung des Afghanistaneinsatzes entschieden - kurz vor der "NATO-Sicherheitskonferenz". Bundesweite dezentrale Aktionen - z.B. am 22. Januar - sollen darauf hinweisen, und natürlich die Demo in München am 5.2.2011
Hier dazu ein Auszug aus dem "Friedenspolitischen Aktionsprogramm 2011" vom Bundesausschuß Friedensratschlag:
Aktionen dazu: 15. - 21.11.2010
Das Fazit des bisher vorliegenden Expertenentwurf ist eindeutig:
Fortsetzung von Krieg und Hochrüstung; Modernisierung der Atomwaffen und Ausweitung der nationalen Rüstungshaushalte; Erweiterung der Raketenabwehr und Fortsetzung einer weltweiten Interventionspolitik.
Der NATO-Gipfel erfordert gerade zwingend Aktionen, verlangt Engagement für Frieden und Abrüstung, erfordert ein deutliches Nein zum Krieg.
Kommentare
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