
MITTEILUNG DER KOMMISSION AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN RAT
EU-INSTRUMENTE ZUR REGELUNG DER ERHEBUNG, SPEICHERUNG ODER DES AUSTAUSCHS VON PERSONENBEZOGENEN DATEN ZU ZWECKEN DER STRAFVERFOLGUNG ODER MIGRATIONSSTEUERUNG
Es werden folgende Aspekte jedes Instruments analysiert:
– Hintergrund (wurde die Maßnahme von einem Mitgliedstaat oder von der Kommission vorgeschlagen?)
– Zweck, zu dem die Daten erhoben, gespeichert oder ausgetauscht werden
– Struktur (zentralisiertes Informationssystem oder dezentraler Datenaustausch)
– Art der personenbezogenen Daten
– Behörden, die Zugang zu den Daten haben
– Datenschutzbestimmungen
– Regeln für die Vorratsdatenspeicherung
– Stand der Umsetzung
– Überprüfungsmechanismus
(pdf auf register.consilium.europa.eu)
[heise.de] Die Berliner Polizei habe damit tief in den Schutzbereich der "vorrangigen Versammlungsfreiheit" und in den der informationellen Selbstbestimmung eingegriffen, heißt es in dem heise online vorliegenden Beschluss. Dafür hätte es einer gesetzlichen Grundlage bedurft, die aber nicht vorhanden sei.
Anlass der Entscheidung war die Überwachung einer Anti-Atom-Demonstration mit mindestens 25.000 Teilnehmern zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor am 5. September vergangenen Jahres. Während des Aufzuges fuhren Einsatzkräfte der Polizei mit einem Kleintransporter wenige Meter vor der Spitze der Demonstration her und filmten das Geschehen mit mehreren auf dem Dach des Wagens montierten Kameras. (weiter auf heise.de)
Computer program reveals where criminals are most likely to hit
By Lucian Constantin
[softpedia.com] British police forces are trialing computer software which is able to pinpoint potential criminal hot spots from data fed to it. The system leverages statistical history and evaluates patterns to predict the places where crime is most likely to occur. Known as CRUSH (Criminal Reduction Utilising Statistical History), the program was developed by IBM with help from the University of Memphis Criminology and Research department.
The system has real time access to a wide variety of data including, but not limited to crime reports, police intelligence, offender profiles or weather forecasts, which it combines with past crime patterns to accurately pinpoint crime hotspots. The system was used successfully by the Memphis Police Department for a long time, where it allowed resources to be allocated efficiently to decrease law enforcement response times.
Such proactive actions are said to be responsible for a crime reduction rate of 31% in the area. "This is more of a proactive tool than reacting after crimes have occurred. This pretty much puts officers in the area at the time that the crimes are being committed," John Williams of the Memphis Crime Analysis Unit, commented for The Guardian, which also reports that two British police forces have secretly begun trialing the software. The methodology behind such programs is known as “predictive analytics” and encompasses various data mining and statistical analysis techniques. The technology has long been used in certain industries, particularly financial services, and in various fields of research. However, applications in the justice system, like for determining which prisoners are most likely to become repeat offenders has been strongly criticized by human rights activists. IBM explains that the CRUSH system does what police officers were already doing, but on a whole new level and with much more speed. Current development efforts aim to increase the number of sources the program can process, with CCTV camera feeds and Facebook posts being strong candidates.
Source: http://news.softpedia.com/news/British-Police-Trials-Crime-Predicting-Software-149127.shtml
In Frankreich mobilisiert eine Lobby der High-Tech-Industrie, um Zeitgenossen schon ab dem Kindesalter an die Allgegenwart der Kontrolltechnologien zu gewöhnen
[heise.de] Wie GIXEL (Groupement des industries electronique - Konsortium der Elektronikindustrie) zu seinem Leidwesen feststellen muss, "wird die Sicherheit in unseren demokratischen Gesellschaften zunehmend als eine Bedrohung der persönlichen Freiheiten begriffen. Man muss also die Bevölkerung dazu bringen, Technologien, wie biometrische Systeme, Videoüberwachung und elektronische Kontrollen aller Art zu akzeptieren". Die High-Tech-Lobby, bestehend aus 70 Elektronikunternehmen (u.a. 3M, EADS Astrium, EADS Defence and Security Networks, Sagem, Sarel Groupe Schneider und Thalès) möchte, dass schon ab dem Kindergarten und später in den Schulen Sicherheitstechnologien eingesetzt werden, indem sich z.B. die Kleinen und ihre erwachsenen Begleiter elektronisch identifizieren müssen, um rein- und rauszukommen oder in die Kantine vorgelassen zu werden. Es gilt, die künftigen Erwachsenen auf elektronische Kontrollen vorzubereiten - oder besser gesagt: zu konditionieren. Die Regierung soll GIXEL bei diesem Gewöhnungsprozess an die elektronischen Sicherheitsprozeduren hilfreich unter die Arme greifen. (weiter auf heise.de)
Internationales Training sorgt für Aufregung / Italiener sprengen Funkgeräte statt Übungsbombe
[maerkischeallgemeine.de] BRÜCK - Policia, Politi, Jandarma oder Guardia Civil – in den vergangenen zwei Wochen gehörten ausländische Polizeifahrzeuge zum Alltag rund um den Truppenübungsplatz in der Zauche zwischen Brück unbd Lehnin. Genau 342 Beamte aus 13 Ländern haben an dem Polizeimanöver der Europäischen Union, dem 3. „European Police Forces Training (EUPFT), teilgenommen. Von Bulgarien bis Portugal, von Litauen bis Spanien und Großbritannien bis Italien – Europa war zu Gast in Potsdam-Mittelmark.
Für die Polizisten selbst war es harte Arbeit. Insgesamt fanden sechs Übungsszenarien bei extrem heißen Temperaturen statt. Anlässlich eines fiktiven EU-Mandats wurden Situationen geübt wie polizeiliche Maßnahmen bei Verkehrsunfällen, Demonstrationen sowie Festnahmen von Straftätern. Ferner mussten eine Geiselnahme beendet sowie Schutz von Politikern organisiert werden. Einsatzleiter („Head of Mission“) Dottore Vice-Questore Maurizio Piccoletti aus Ancona, musste mit seinen vier ihm unterstellten Einheiten angemessen auf die von der Übungsleitung eingespielten Szenarien reagieren.
Teilweise fanden die Anlässe parallel statt – somit war eine Gewichtung des zweckmäßigen Einsatzes von Polizeikräften und Einsatzmitteln erforderlich. „Ich bin von dem Truppenübungsplatz begeistert, die Aufgaben wurden professionell gelöst“, zeigte sich der Italiener am Ende des Trainings zufrieden. Nicht alles ging jedoch reibungslos vonstatten. So haben seine Landsleute versehentlich statt einer Bombe die Funkgeräte der Bundespolizei zerstört. Die Entschärfer erkannten auf einer Aufnahme elektrische Leitungen und hielten die in einer Kiste gelagerten Funkgeräte für die Sprengladung, die Funkgeräte sind hin, die fiktive Bombe nicht.
Viel Lob gab es dennoch. Friedrich Eichele, Präsident der Bundesbereitschaftspolizei und früheres Mitglied der berühmten GSG 9, sah am Ende nur Gewinner. „Egal, ob beim Fußball oder den Übungen, es war ein gutes Ergebnis für alle, hier konnten wir üben, gemeinsam Krisen zu meistern“, erklärte er.
Doch auch Freizeit war befohlen. Martin Ruiz aus Gran Canaria war von der Umgebung angetan. „Ich war in Lehnin zum Baden und der Berlinbesuch war ein Höhepunkt.“ Laurius Jablonskis aus der litauischen Hauptstadt Vilnius bedauerte dagegen, nicht mehr von der Umgebung mitbekommen zu haben. „Ich war im Hauptquartier tätig, unser Arbeitstag ging erst gegen 23 Uhr zu Ende, danach ging es sofort ins Bett.“
Es war das dritte Mal, dass sich Polizisten aus Europa zum gemeinsamen Training trafen. Übungen gab es 2008 im französischen St. Astier und 2009 in Vincenza in Italien. Ob es ein nächstes Mal geben wird ist noch nicht klar, da die EU bisher die Finanzierung des Programms auf drei Treffen beschränkt hat. „Ich hoffe, dass es weitergehen kann“, erklärte Friedrich Eichele, der jedem Teilnehmer eine Urkunde und einen Übungspflasterstein aus Gummi zur Erinnerung überreichte. (Von Andreas Koska)
"Our customers' future requirements demand innovative solutions that support their missions with the technologies of tomorrow," Jim Quinn, vice president at Lockheed Martin's (News - Alert) ISGS-Defense said.
"This agreement allows us to leverage our combined strengths to offer customers world-class intelligence, surveillance and reconnaissance solutions," Quinn added.
As per the terms of this agreement, the companies will jointly pursue technical and strategic airborne ISR opportunities including territorial situational awareness and control in support of Homeland Defense and Homeland Security operations; planning and mission rehearsal capabilities to optimize the employment of C4ISR assets in support of military and civil operations; and integrated logistics support capabilities for the C4ISR systems lifecycle.
The companies have jointly decided to offer customers the most technically advanced C4ISR capabilities.
"Drawing upon our C4ISR, ground systems and information interoperability expertise, we will leverage the resources, talent, and ideas from our companies to produce innovative solutions for global and national security challenges," Paolo Solferino, vice president of Finmeccanica's Elsag Datamat (News - Alert) Defense, Space and Environment Division said.
"Joining forces with Lockheed Martin will allow us to deliver the best value to customers around the globe," Al Modrovsky, vice president of strategic initiatives with L-3 Communication Systems-West said.\
"Our companies provide customers with decades of proven performance in the delivery of leading-edge C4ISR solutions," Modrovsky added.
Source: http://satellite.tmcnet.com
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