
Platz für neues - hier die Ablage für 2010
Claus Schreer
Gebetsmühlenartig beteuert Wolfgang Ischinger, in München treffe sich die „Internationale Sicherheitsgemeinschaft“ und auf der Siko gehe es ausschließlich darum (Zitat) "wie der Frieden auf der Welt gesichert werden kann".
Mit der Realität hat diese schönfärberische Selbstdarstellung allerdings rein gar nichts zu tun. Das zeigt sich jedes Jahr an der Zusammensetzung der Konferenzteilnehmer,an den Sponsoren, an den Tagungsthemen und an den Reden, die im Bayerischen Hof gehalten werden.
Ihr Zweck ist es, die gemeinsamen Interessen der NATO-Bündnispartner und militärstrategische Ziele untereinander abzustimmen. Vor allem aber ist die Siko eine medienwirksame Propaganda-Veranstaltung für die Kriegspolitik der NATO und der EU.
INFORMATIONS- UND DISKUSSIONSVERANSTALTUNG
Mittwoch, 24. Februar 2010 um 19.30Uhr
EineWeltHaus, Raum 211/12
Referent: Claus Schreer
Die "Münchner Sicherheitskonferenz" offenbarte erneut den aggressiven Kurs der euro-atlantischen Militärallianz. Sie war ein Propagandaforum für die NATO und die Eskalation des Afghanistan-Krieges,
für die weitere Militarisierung der EU und für offene Kriegsdrohungen gegen den Iran!
Anhand der Themen und Reden auf der Nato-Tagung im Bayer. Hof und im Zusammenhang mit der Ausstellung -NATO-RÜSTUNG-KRIEG - im Foyer des EineWeltHauses sollen die Kriegspolitik der NATO, Deutschlands und der EU und die dahinter stehenden Interessen diskutiert werden.
Veranstalter:
isw - Institut fürsozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V.
und Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
(Deutsche Übersetzung kommt morgen)
I am grateful for the opportunity to come from the United States to participate in this rally for peace, and thank you for allowing me to speak.
My country has been hijacked by a criminal cabal intent on using the hard-earned dollars of the American people for war, occupation, and empire.
As a result, the national leadership of my country, both Democratic and Republican, became complicit in war crimes, torture, crimes against humanity, and crimes against the peace.
Ich werde im folgenden einige Anmerkungen zum Thema „Krise & Krieg“ machen.
Dabei will ich nicht die platte These: „In der Krise zunehmende innere Spannungen werden nach außen getragen“ vertreten.
Schließlich beteiligt sich die Bundeswehr bereits seit 2001 am Krieg in Afghanistan – also seit einem Zeitpunkt, der etliche Jahre vor dem Beginn der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise liegt. Auch sind heftige innere Konflikte aufgrund der Krise in der BRD bislang ausgeblieben.
Trotzdem bestehen Zusammenhänge zwischen Krise u. Krieg:
Liebe Genossinnen und Genossen, Kolleginnen und Kollegen,
heute findet seit 7 Jahren zum ersten Mal wieder ein städtischer Empfang für die Teilnehmer der NATO- Sicherheitskonferenz statt. Ich frage mich, wie der Oberbürgermeister bei einem Empfang, der zuletzt vor sieben Jahren stattfand von einer Tradition sprechen kann? Herr Ude, das ist nicht unsere Tradition, sondern Ihre persönliche Tradition!
Was wollen OB Ude und andere mit diesem Empfang erreichen oder zeigen?
Die sog. Sicherheitskonferenz, die an diesem Wochenende im Bayerischen Hof stattfindet, hat offensichtlich ein Image-Problem.
Ihr neuer Chef, Wolfgang Ischinger, beteuert, dies sei keine Kriegskonferenz und wer ihn für einen Kriegstrommler hält, müsse zum Arzt gehen.
Wir freuen uns, dass sich so viele Kriegsgegner dafür entschieden haben zur Demonstration statt zum Arzt zu gehen, das hätte die Krankenkassen auch überfordert.
Wir lassen uns von dem Gerede von einer angeblich neuen, „friedlichen“ Sicherheitskonferenz nicht täuschen.
des Aktionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz,
im EineWelthaus
nach der Siko ...
Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan
Das "Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz" unterstützt den Aufruf.
Bundesweiter Protest
20. Februar 2010
13 Uhr
Berlin, Bebelplatz
Flugblatt:
www.afghanistandemo.de/flugblatt.pdf (106k)
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