
;-) .. Dank allen, die an diesem Samstag der Kälte mit Ausdauer auf der Demo trotzten - besonderer Dank denen die dazu extra nach München reisten!
So wie es aussieht, müsst Ihr wiederkommen, und Ihr könnt wieder Freunde mitbringen - Danke!
Samstag, 13. Dezember 2008 // 14 Uhr
Unangemeldete (?) Demonstration gegen die Verschärfung des Versammlungsgesetzes
via: versammlungsrecht2009.tk (Link tot)
Wo: Freiburg; Treffpunkt: Rathausplatz
Siehe auch: Stuttgart
Samstag, 29. November 2008 // 13 Uhr
Demonstration gegen die Verschärfung des Versammlungsgesetzes
Wo: Mannheim; Treffpunkt: Hauptbahnhof
Siehe auch: Stuttgart

gegen die geplante Verabschiedung eines neuen baden-württembergischen Versammlungsgesetzes
Samstag 6, Dezember 2008, 14 Uhr
Stuttgart, Lautenschlagerstr.
Regionales Bündnis/Aufruf: versammlungsrecht2009.tk Link tot
14tägiges Plenum des Aktionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz,
im EineWelthaus
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus:
Informationsveranstaltung mit Rainer Rupp, Autor und Journalist,
ehem. Mitarbeiter der Politischen Abteilung im NATO-Hauptquartier, Brüssel
Donnerstag 13. Nov. 2008, 19.30 Uhr im EineWeltHaus
Eintritt: 3.– Euro / erm. 1.– Euro
Flugblatt PDF:
www.gegen-krieg-und-rassismus.de/RainerRupp-1x1seitig-A5.pdf
... viele Gründe, die dafür sprechen, am 6./7. Dezember nach Kassel zu kommen, um mit Friedensbewegten, Wissenschaftler/ innen und Politiker/innen über die friedenspolitischen Perspektiven der "Welt nach Bush" zu diskutieren.
15. bundesweiter und internationaler Friedensratschlag 2008
in Kassel, Universität, Standort: Wilhelmshöher Allee 73
"Perspektiventreffen"
des "Aktionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz"
Ort: EineWelthaus
"erster Dienstag im Monat"
Info der SIKO-Prozessgruppe
Im Februar 2008 war die stv. Versammlungsleiterin der Demonstration gegen die NATO-Sicherheitskonferenz 2007, nach einem skandalösen Prozess (siehe Bericht auf sicherheitskonferenz.de), in erster Instanz zu einer Geldstrafe – 40 Tagessätze zu je 40 Euro - verurteilt worden.
Am 9. Juli fand nun vor dem Münchner Landgericht der Berufungsprozess gegen Babette statt.
Am 9.7. fand am Nachmittag ein weiterer Prozess im Zusammenhang mit der Anti-Siko-Demo 2007 statt.
Es ging um "Vermummung durch Seitentransparent". Es handelte sich um eine auswärtige Frau, die mit anderen den Lautsprecherwagen mit einem Seitentransparent 'geschützt' hatte. Eine Zivi-Frau hatte u.a sie wegen dieser Vermummung, die ganz gegen Ende der Demo in der Sonnenstraße stattgefunden haben soll, angezeigt. Sie war mit fünf anderen verfolgt und aus dem Bus geholt worden, aber nur sie bekam eine Anzeige - wie sie vermutete, wohl weil sie sich gegen die Abnahme von Fingerabdrücken gesträubt hatte.
Beim Amtsgerichtsprozess wurde ein kurzes Polizeivideo gezeigt, in dem die Demonstanten mit hochgezogem Transparent zu sehen waren. Der Amtsrichter hatte eine Einstellung des Verfahrens vorgeschlagen, was sowohl die Angeklagte als auch die Staatsanwaltschaft abgelehnt hatten.
Richter, Schöffen und Staatsanwalt beim Landgerichtsprozess waren die gleichen wie bei Babettes Prozess am Vormittag. Ich hat dort fast den Eindruck, daß der Richter sich schon auf den zweiten Prozess freute.
Während des Prozesses wurde zuerst die Zivi-Frau vernommen, die sich nur wenig an die Einzelheiten erinnern konnte. Dann wurde nicht das Video des ersten Prozesses rausgeholt, sondern der Richter meinte, er hätte ein viel schöneres, nämlich das vom Vormittag, auf dem genau das fragliche Seitentransparent ständig zu sehen war.
Nach der Vorführung versuchte der Anwalt der Beklagten, der gestresst war, weil zu spät gekommen war, ziemlich mühsam zu erklären, weshalb seine Mandantin sich nicht vermummt hatte. Als er fertig war, meinte der Staatsanwalt er könne das viel kürzer darlegen: Auf dem Video hätte man die Angeklagte wunderbar erkennen können (der Richter hatte auch jemand unter den Zuschauern erkannt) und die ganze Polizeimannschaft hätte mit der Demoleitung unmittelbar daneben gestanden. Also kann von Vermummung keine Rede sein und er plädiere auf Freispruch. Der wurde dann auch mit den besten Wünschen für die Angeklagte verkündet.
Peter
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